Unternehmen, die Konsignationslager in anderen EU-Mitgliedsstaaten unterhalten, sind mit unterschiedlichen umsatzsteuerlichen Regelungen konfrontiert.

Nach der Mehrwertsteuerrichtlinie der EU ist eine Bewegung von Waren aus Deutschland in ein im Ausland befindliches Konsignationslager eine umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung (Verbringungsfall). Das gilt bis zur Entnahme, also dem Übergang des Eigentums auf den Kunden. 

Voraussetzung dafür ist die Erbringung von buch- und belegmäßigen Nachweisen. Die in anderen Ländern bestehenden Vereinfachungsregeln werden vom deutschen Fiskus akzeptiert, um steuerliche Konflikte zu vermeiden. Allerdings sind die Vereinfachungsregeln in den einzelnen EU-Staaten sehr unterschiedlich. Gern helfen unsere ausländischen Kollegen bei den jeweiligen Anforderungen.